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Pelletsheizung

Pellets der natürlichste Brennstoff der Welt

Pellets der natürlichste Brennstoff der Welt!
Holz als natürlich nach-wachsender Brennstoff ist die ideale Lösung für eine sichere und nachhaltige Wärmeversorgung. Angeregt durch Sonnenlicht produzieren Bäume lebensnotwendigen Sauerstoff. Bei der späteren Verbrennung ist der CO2-Ausstoß ebenso gering wie bei der natürlichen Verrottung im Wald. Das sensible Gleichgewicht des CO2-Kreislaufs wird durch Heizen mit Holz bewahrt.

Bei den so genannten Pellets handelt es sich um genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem und naturbelassenem Restholz wie Sägemehl, Hobelspänen oder Waldrestholz.
Sie sind etwa 10 bis 35 mm lang und haben einen Durchmesser von 6 mm. Die Herstellung, welche bewusst auf chemische Bindemittel verzichtet, erfolgt unter hohem Druck. Als Presshilfs- mittel werden vorwiegend Roggenmehl und Maismehl eingesetzt. Der Heizwert von 2 kg Pellets entspricht etwa dem von 1 m³ Erdgas oder 1 l Heizöl. Der Bedarf eines Einfamilienhauses liegt bei etwa 5 Tonnen Pellets jährlich. Beim Pelletseinkauf fällt lediglich ein erminderter Steuersatz von derzeit 7 % an.

Man benötigt diese Pellets zum Betrieb der Holzpellets-Heizung - deshalb ist ein entsprechender Lagerraum erforderlich. Dies kann ein dem Heizungsraum angeschlossener Kellerraum sein, welcher mit Unterkonstruktion aus Schrägböden und einer Transportschnecke ausgerüstet ist.

Aber eine Lagerung der Pellets kann auch in besonderen Gewebe- / Silobehältern erfolgen.
Weiterhin benötigt man Einblas- und Absaugstutzen sowie Prallschutzmatten.

Der Heizungsbetrieb erfolgt folgendermaßen: Der Spezialbrenner der Holzpelletsheizung wird mit den Holzpellets gespeist, welche bei Zentralheizungen mittels Transportschnecke vollautomatisch und je nach Bedarf aus dem Lagerraum entnommen werden. Eine mögliche Variante dazu ist die Brennstoffversorgung über eine Saugaustragung.
Der Zentralpunkt einer Pellets-Heizungsanlage ist die Brennkammer. Eine elektronische Steuerung regelt die automatische Zündung, welche die Verbrennung in Gang setzt. Sie stellt somit die bestmögliche Relation von Verbrennungsluft, Betriebstemperatur und Brennstoffmenge her.
Aus ökologischer Sicht ist der Betrieb einer Holzpellets-Heizung nahezu CO2-neutral im Gegensatz zu fossiler Energie wie Erdöl oder Erdgas.

Die Schadstoffemission ist sehr niedrig, ebenso der Ascheanfall, welcher je Tonne verbrannter Pellets unter 5 kg liegt. Es ist jedoch nicht möglich, andere Materialien als Holzpellets für die Verbrennung einzusetzen. Die entstandene Asche, welche u.a. Phosphor und Kalium enthält, kann man sehr gut als Dünger im Garten verwenden - ansonsten gibt man die abgekühlte Asche in den Hausmüll.

Generell kann man Pellets-Heizungen als sicher bezeichnen. In unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz, wo das Heizen mit Holz viel verbreiteter ist, laufen solche Anlagen schon seit langem sicher und zuverlässig. Durch mehrere unabhängige Rückbrandschutzeinrichtungen können Brände im Brennstofflager nahezu ausgeschlossen werden. Störungen der Heizungsanlage entstehen nur durch grobe Fahrlässigkeit des Betreibers, denn sie sind einfach zu bedienen und benötigen keine Überwachung.